Versiegelte Flächen – ob durch Beton, Asphalt oder dicht verfugtes Pflaster – verhindern, dass Regenwasser auf natürlichem Weg in den Boden zurückfließt. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse und städtischer Hitzeinseln rückt das Thema Entsiegelung stärker in den Fokus – auch bei privaten und gewerblichen Außenflächen.

Was bedeutet Entsiegelung konkret?

Entsiegelung bezeichnet Maßnahmen, die eine wasserundurchlässige Fläche ganz oder teilweise wieder durchlässig machen – sei es durch Rückbau, Begrünung oder den Einsatz wasserdurchlässiger Beläge.

Warum Entsiegelung relevant ist

  • Entlastung der kommunalen Kanalisation bei Starkregen
  • Verbesserte Grundwasserneubildung
  • Reduzierung von Hitzeinseln durch versickerndes Wasser
  • Mögliche gebührenrelevante Vorteile bei versickerungsfähigen Flächen, je nach Kommune

Entsiegelung muss nicht Rückbau bedeuten

Ein häufiges Missverständnis: Entsiegelung bedeutet nicht zwingend, dass eine Fläche komplett begrünt oder zurückgebaut werden muss. Wasserdurchlässige Beläge wie bema PU-Asphalt® können die Nutzbarkeit der Fläche – etwa als Einfahrt oder Hoffläche – erhalten und gleichzeitig zur Entsiegelung beitragen.

Wo Entsiegelung besonders relevant ist

Besonders bei großen, stark versiegelten Hof- und Betriebsflächen in der Landwirtschaft und im Gewerbe sowie bei kommunalen Projekten gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung.

Prüfung als erster Schritt

Ob eine teilweise Entsiegelung mit wasserdurchlässigem Belag für Ihre Fläche sinnvoll und technisch umsetzbar ist, klärt DEMA im Rahmen der kostenlosen Hof- und Flächenanalyse.